Stand: Tue Oct 17 09:59:55 CEST 2017

Das Mailing-Lexikon


ABDECKSTREIFEN

Aus silikonisiertem Papier gefertigt, verhindert die Austrocknung der Klebung. Hierdurch beträgt die Klebegarantie 5 Jahre.


ADHÄSIONS-
KLEBUNG

Klebung, die nach dem Verschließen wieder geöffnet werden kann, ohne dass die Hülle beschädigt wird


AIRPOC-TASCHEN

Versandtaschen mit innenliegenden Luftpolstern aus PE-Folie für Versand empfindlicher Ware


ANDRUCK

Musterdruck vor Fertigung der Ware, anhand dessen der Kunde den Druck prüfen und genehmigen kann


ANTWORTHÜLLEN

Werden verwendet bei Mailing-Aktionen, die eine Response des Kunden zum Ziel haben. Die Antworthülle ist kleiner als die Mailinghülle und wird in diese eingesteckt. Häufig wird die Antwortadresse bereits eingedruckt.


AQUASETDRUCK

Flexorakeldruck mit sehr hoher Qualität – Druckverfahren mit umweltfreundlichen Wasserfarben (Aqua), daher wesentlich höhere Brillanz des Druckbildes, annähernd Offsetdruck (set).


ASK

Außen liegende Seitenklappen, d. h. bei der Fertigung werden die Seitenklappen über die Bodenklappe geklebt, wichtig bei Kuvertierhüllen.


AUFREISSFADEN

Eingearbeiteter dünner Faden, der ein seitliches Aufreißen der Hüllen ermöglicht.


AUTOMATEN-
HÜLLEN

Hüllen für maschinelle Kuvertierung.


AUSSENDRUCK

Druck, der auf der Außenseite des Umschlags zu sehen ist.


BANDEROLE

Streifband, mit dem mehrere Hüllen oder Taschen zu einer Einheit zusammengepackt werden; der Papierstreifen kann unterschiedlich breit und bedruckt sein.


BEGLEITPAPIER-
TASCHE

Anklebetasche für Papiere wie Lieferscheine, Rechnungen etc., die der Ware beigefügt wird; Tasche aus Polyethylen oder Pergamin mit durch Abdeckpapier geschützter selbstklebender Rückseite.


BERSTDRUCK

Fachausdruck für die technische Eigenschaft von Papier; je höher der Berstdruck (kg pro cm2), desto stärker ist das Papier. So hat z. B. weißes Kraftpapier einen höheren Berstdruck als weißes Offsetpapier. Deshalb werden im Versandtaschenbereich verstärkt Kraftpapiere eingesetzt.


BLATTPRODUKTION

Bei der Blattproduktion werden aus Papierbogen Stanzlinge herausgestanzt und dann auf der Briefumschlagmaschine weiterverarbeitet; Einsatzgebiete sind hier vor allem Sonderformate und Kleinauflagen.


BLAUER ENGEL

Umweltschutzzeichen für Recyclingpapiere aus 100 % Altpapier


BLITZER

Wenn das Druckmotiv bis genau an den Rand des fertigen Umschlags angelegt ist, kann es unter Umständen zu sogenannten „Blitzern“ kommen, d. h., aus verschiedenen Gründen (Stanz- oder Falzdifferenzen oder Druckfehler) wird ein Teil des Druckbildes der Vorderseite ungewollt auf der Rückseite sichtbar bzw. umgekehrt.


BODENKLAPPE

Die untere umgelegte Klappe einer Hülle oder Tasche.


BOGENFORMAT

Gibt das Format an, aus dem anschließend Stanzlinge für die Blattproduktion herausgestanzt werden.


BOGENOFFSET

Die Papierbogen werden vor der Ausstanzung im hochwertigen Offsetdruckverfahren bedruckt.


BRIEFUMSCHLAG /
-HÜLLE

Öffnung bzw. Klappe an der langen Seite.


BRIEFMARKEN-
AUSSPARUNG

Aussparung der Nassklebegummierung im Bereich der aufzuklebenden Briefmarke, um ein Zusammenkleben der Hülle durch die Feuchtigkeit der aufgeklebten Briefmarke zu verhindern.


BUCHDRUCK

Ältestes Hochdruckverfahren, bei dem die zu druckenden Teile erhöht sind – sehr teures Druckverfahren, da die Maschinen sehr langsam laufen, daher nur für Kleinauflagen geeignet:


CD-ROM-HÜLLEN

Spezielle Hüllen für den Versand bzw. die Aufbewahrung von CD-ROMS; oft mit großem runden Fenster auf der Vorderseite.


CELLO

Verkaufspackungen, bei denen die Hüllen oder Taschen in Cellophan-Folie in verschiedenen Losgrößen eingepackt werden. Zusätzlich können auch noch Deckblätter, so genannte Einleger, z. B. mit Artikelinformationen, mitverpackt werden. 


DIN

Deutsche Industrie-Normen – im Briefumschlag vor allem bei den Formaten von Bedeutung.


DIREKTWERB-
EHÜLLEN

Teil einer Werbeaktion. Hier werden schon die Hüllen, und nicht nur der Inhalt, mit Werbeinhalten bedruckt, wodurch der Verbraucher direkt bei der Entnahme aus dem Briefkasten positiv angesprochen wird.


DOKUMENTEN-
TASCHE

Tasche/Hülle zum warenbegleitenden Versand von Dokumenten.


DRUCK AUF FERTIGWARE

Nachträglicher Offsetdruck auf eine bereits gefertigte Hülle oder Tasche.


DRUCKLACK

Auf das Druckmotiv wird hier noch ein Lack aufgedruckt, der wie eine Farbe zum Schutz des Druckes im Offsetdruck auf das Papier aufgetragen wird. Kommt meist bei hochwertigen oder vollflächigen Drucken zum Einsatz.


DRUCKWECHSEL

Wechsel des Druckbildes innerhalb einer größeren Gesamtauflage.


DUFTDRUCK

Hierbei werden Farben zum Druck eingesetzt, die bestimmte Aromastoffe enthalten.


EINSTECKTASCHEN

An 2 Seiten offene Versandtasche, die ein schnelles Einstecken des Inhalts ermöglicht.


ETIKETTEN AUFSPENDEN

Zusätzliches Aufbringen eines Etiketts (z .B. Rubbeletikett) während der Umschlagfertigung.


FADEN-
VERSTÄRKUNG

In das Papier eingearbeitete Nylon- oder Baumwollfäden zur Stabilisierung und Gewährleistung der Reißfestigkeit.


FADENZÄHLER

Lupe, mit deren Hilfe festgelegt werden kann, welcher Raster verwendet wurde, d. h., wie viele Rasterpunkte auf einem cm Länge gedruckt wurden.


FALTENTASCHEN

Versandtaschen mit zusätzlichen Seitenfalten und ggf. Bodenfalte zum Versand von großvolumigen Inhalten.


FALZDIFFERENZEN

Können beim Falzen von Hüllen oder Taschen von +/- 2 mm entstehen, dies ist vor allem für die Druckgestaltung wichtig (siehe auch Blitzer).


FARBDECKUNG

Gibt die mit Druck belegten Anteile einer Hülle/Tasche an. Farbdeckung 100 % entspricht einem Vollflächendruck in einer Farbe.


FARBMISCHANLAGE

Computergesteuerte Anlage zur Mischung von Farben, um eine exakte Farbgebung und -treue beim Druck (auch bei Wiederholungsaufträgen) zu gewährleisten.


FARBWECHSEL

Wechsel der Farbe innerhalb einer Druckauflage.


FASSON-
GUMMIERUNG

Rundgummierung der Klappe. Im Gegensatz zur waagerechten Streifengummierung der Klappe wird hier am kompletten Klappenrand entlang gummiert. Eingesetzt z. B. bei Wertbriefen, deren Verschluss absolut sicher sein muss.


FENSTER

Die Platzierung der Fenster ist postalisch festgelegt, wobei Mindestabstände von den Rändern einzuhalten sind. Man unterscheidet Folien- und Pergaminfenster.


FENSTER-
AUSSCHNITT

Fensterausstanzung ohne Folie.


FENSTER-
HINTERDRUCK

Innendruck, der hinter dem Fenster eines Umschlags gedruckt wird und nach der Entnahme des Inhalts lesbar wird.


FENSTERHÜLLEN

Hüllen mit Fenster.


FENSTERMESSER

Messer zum Ausstanzen des für eine Hülle/Tasche vorgesehenen Fensters.


FLEXODRUCK

Hochdruckverfahren, bei dem die Druckform aus Gummiklischees besteht und das Druckbild unter Verwendung von Druckfarben, die durch Verdunsten von Lösemitteln trocknen, auf den Bedruckstoff übertragen wird.


FOLIENFENSTER

Mit einer Polystyrol-Folie hinterklebter Fensterausschnitt einer Briefhülle, der das Adressfeld klar erscheinen lässt


FORMATE

C6114 mm x 162 mm

B6  120 mm x 176 mm

E6140 mm x 200 mm

DL110 mm x 220 mm

C6/5114 mm x 229 mm

Kompakt125 mm x max. 229 mm

Kompakt Sonderformat 120 mm x 235 mm

C5162 mm x 229 mm

B5176 mm x 250 mm

E5200 mm x 280 mm

C4229 mm x 324 mm

B4250 mm x 353 mm

E4


280 mm x 400 mm


FREISTEMPLER-
TASCHE

Mit speziellem Aufdruck (Freistempler) aus rotem Papier und mit vier Sichtlöchern gefertigte Versandtasche, die der Post ermöglicht, selbstangelieferte, bereits freigestempelte Sendungen sofort zu erkennen und entsprechend vorrangig zu befördern.


GERADE KLAPPE

Schnittart, bei der die Verschlussklappe der Hülle gerade ist.


GRAMMATUR

Gibt das Flächengewicht des Papiers in g/m2 an.


GREIFERRAND

Wird beim Offsetdruck zum Greifen eines Umschlags bzw. Druckbogens benötigt. In diesem Bereich kann nicht gedruckt werden.


GRÜNER PUNKT

Kennzeichnet Verpackungen, die über das duale System entsorgt werden können.


GUMMIERUNG

Gibt die Art der Verklebung der Mundklappe an. Man unterscheidet zwischen Nassklebung, Selbstklebung, Adhäsionsklebung und Haftklebung.


HAFTKLEBUNG

Eine durch Abdeckstreifen geschützte, auf der Klappe aufgebrachte Klebung, die durch Abziehen dieses Streifens und Umlegen der Klappe ein einfaches Verschließen ermöglicht.


HAUSPOST-
TASCHEN

Versandtaschen zur Abwicklung des hausinternen Schriftverkehrs, oft mit zusätzlichen Lochungen, meist ungummiert.


HEISSLEIM

Spezieller Leim mit sehr hoher Klebekraft. Der Leim wird mittels Spritzdüsen aufgebracht, wodurch eine sehr exakte Dosierung und Positionierung gewährleistet werden.


HKS-FÄCHER

Farbfächer zur exakten Farbdefinierung.


HOCHSTEHENDES
FENSTER

Das oben links auf der C4-Hülle eingearbeitete Standard-Fenster, welches das Lesen der Adresse eines ungefalzten DIN-A4-Blattes ermöglicht (auch Vertikal-Fenster genannt);
Positionierung: 212 mm von links, 119 mm von unten.


HÜLLENGEWICHT

Das Hüllengewicht gibt das Gewicht von 1000 Hüllen in kg an, als Faustregel gilt die Formel: Höhe (mm) x Breite (mm) x Gewicht (g/m2) x 2,5 : 1.000.000


IDEALFORMAT

Papierformat, bei dem die optimale Nutzenzahl bei minimalem Abfall pro Papierbogen erreicht wird.


INNENDRUCK
(ZAHLEN-)

Bei der Fertigung der Hüllen aufgebrachter Druck, der hauptsächlich zur Verhinderung der Durchsicht dient (Briefgeheimnis). Der Innendruck ist meist eine graue Fläche; aber auch Zahlen (Zahlenmeer), andere Farben oder Firmenlogos etc. sind möglich.


ISK

Innenliegende Seitenklappen – die Seitenklappen sind untergeklebt.


JIFFY-TASCHEN

Wattierte Taschen, um Versandgut vor Stoß- und Schlageinwirkungen zu schützen.


KARTENSCHNITT

Häufig für Wunschkarten eingesetzter Hüllenschnitt, bei dem die spitze Mundklappe in die Bodenklappe eingesteckt werden kann.


KARTON-
VERSANDTASCHE

Aus stabilem Karton gefertigte Versandtasche, die besonders zum Schutz vor Beschädigungen beim Versand geeignet ist.


KLAPPE

An einer Seite befindlicher beweglicher Verschluss zum Verschließen der Briefhülle.


KLAPPENVORBRUCH

Ein zusätzlicher Falz dient dazu, die Klappe etwas weiter offen stehen zu lassen, damit die Kuvertiermaschine den Umschlag ganz öffnen kann.


KLARSICHTFENSTER

Fenster mit Klarsichtfolie.


KLEBUNG

Gibt die Art der Verklebung der Mundklappe an. Man unterscheidet zwischen Nassklebung, Selbstklebung, Adhäsionsklebung und Haftklebung.


KLETTVERSCHLUSS

Wieder zu öffnender Verschluss speziell für Hausposttaschen.


KLISCHEE

Druckform im Flexodruckverfahren.


KLOTZBODEN

Zusätzliche Falten im Boden einer Faltentasche oder eines Musterbeutels zum Versand großvolumigen Füllgutes – auch Stehboden genannt.


KUVERTIER-
AUTOMATEN

Maschinen, die Briefbogen falzen, einstecken und die Hüllen verschließen. Es werden spezielle Briefumschläge mit bestimmtem Klappenschnitt (Kuvertierumschläge) benötigt.


KUVERTIER-
UMSCHLÄGE

Für eine Weiterverarbeitung in Kuvertiermaschinen geeignete Briefumschläge mit speziellem Klappenschnitt, die immer eine nassklebende Klappe aufweisen, da die Kuvertierautomaten ein eigenes Feuchtwerk haben.


LAGER-
BEDINGUNGEN

Nur eine korrekte Lagerung der Hüllen ermöglicht eine Haltbarkeit der Selbstklebung bis zu einem Jahr und der Nass- und Haftklebung bis zu fünf Jahren. Die in Kartons verpackten Hüllen sollten bei einer Raumtemperatur von 18 – 24 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 45 % und 60 % gelagert werden.


LOHNBEUTEL

Kleine Versandtaschen zur Barauszahlung von Löhnen.


LOHNFERTIGUNG

Fertigung von Ware, bei der z. B. das Papier oder bedruckte Bogen vom Kunden gestellt werden.


LUFTPOLSTER-
VERSANDTASCHE

Eine mit einer Innentasche aus PE-Folie mit Luftkammern versehene Versandtasche, schützt den Inhalt vor Schlag- oder Stoßeinwirkung.


LUFTPOSTBRIEF-
UMSCHLAG

Um durch Gewichtseinsparung in eine günstige Portostaffel zu gelangen, werden die Briefumschläge aus Papier mit einem geringen Flächengewicht (ca. 60g/m2) gefertigt. Sie sind mit einem rotblauen Rand versehen.


MAILING

Werbeaktion unter Einsatz von Briefumschlägen.


MAPPENSCHLUSS-
UMSCHLAG

Briefumschlag mit einer geraden Klappe.


MITTELKLEBUNG

Spezielle Schnittform bei Versandtaschen, bei der beide Seitenklappen in der Mitte verklebt werden. Es gibt auch die versetzte Mittelklebung, bei der die Verklebung nicht exakt in der Mitte ist.


MUNDKLAPPE

Verschlussklappe der Hülle oder Tasche.


MUSTERBEUTEL

Zum Versand von Mustern gedachte Tasche mit Seitenfalte und Bodenfalte (Klotzboden) ohne Mundklappe, quer gerillt und gelocht. Die Tasche wird nach dem Befüllen umgefalzt und in den Löchern mit Hilfe eines Kunststoffverschlusses fixiert.


NASSKLEBUNG

Gummierung, die durch Kontakt mit Feuchtigkeit klebt.


NATRONPAPIER

Besonders zähes, reißfestes Papier aus Natronzellstoff. Wird gebleicht (weiß) oder ungebleicht (braun) zur Herstellung von Versandtaschen benutzt.


NEBENBAHN

Die bei der Herstellung von Papier verbleibende Restbreite nach der Ausrüstung der Hauptbahn. Mit Hilfe von Nebenbahnen versuchen Papierhersteller ihre maximale Maschinenbreite so weit wie möglich auszunutzen.


OFFSETDRUCK

Auf dem Prinzip der Abstoßung von Öl und Wasser basierendes Druckverfahren. Indirektes Verfahren, da zuerst auf einem elastischen Zwischenzylinder (Gummizylinder) und danach auf Papier gedruckt wird. Der Druck wird auch als Flachdruck bezeichnet, da die druckenden und die nicht druckenden Partien auf einer Ebene liegen.


OFFSETPAPIER

Papier, das sich hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Wischwasserfeuchte und strenger Druckfarbe beim Offsetdruck durch besonders gute Oberflächenfestigkeit (Leimung) und Dimensionsstabilität sowie chemische Neutralität ausweist.


OPAZITÄT

Undurchsichtigkeit des Papiers. Diese Eigenschaft ist insbesondere dann wichtig, wenn beide Seiten des Papiers bedruckt werden sollen oder der Inhalt nicht durchscheinen soll. Sie wird dadurch erhöht, dass man der Papiermasse mehr Holzschliff oder Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxid zusetzt. Durch diese Füllstoffe entsteht gleichzeitig auch eine glatte Oberfläche.


PAPPRÜCKWAND-
TASCHE

Eine mit Rückenverstärkung aus Pappe versehene Versandtasche zum Schutz des Inhalts vor „Verknicken".


PERFORATION

Stanzen oder Schneiden von vielen in einer Linie liegenden kleinen Löchern oder Schlitzen, die dem Aufreißen bzw. dem Abtrennen eines Teils der Hülle dienen.


PERGAMIN

Scharf satiniertes, transparentes Papier; oftmals auch geprägt (z. B. Zwischenlagen in Fotoalben); neigt bei Feuchtigkeit zu starker Wellenbildung (besonders zu beachten bei Fenstern).


PLATTENWECHSEL

Wechsel des Druckmotivs innerhalb einer Auflage.


POLYETHYLEN

Für Versandtaschen, z. B. für Katalogversand, geeignete Kunststofffolie aus thermoplastischen Polymeren.


POST-
ZERTIFIZIERUNG

Umschläge, die von der Post bezüglich Klebung, Papier oder Farben getestet und zertifiziert werden und somit für jede Art von Posttransport geeignet sind.


PROOF

Auf digitalem Weg erstellter Andruck.


PUNKTKLEBUNG

Seitenklappen werden nur punktuell verklebt.


RAKELDRUCK

Weiterentwickelte Form des Flexodrucks, ein Rakel sorgt für exakte Farbführung der Flexodruckwerke und gleichmäßige Farbmenge auf den Klischees und damit für sauberen Abdruck.


RANDABFALLEND

Druck geht über die Falzränder hinaus.


RASTER

Gibt die Anzahl der gedruckten Rasterpunkte auf 1 cm Länge an:

- 28 – 30 (Flexodruck)

- 44 – 45 (Aquaset)

- 70 – 80 (Bogenoffset)


RECYCLINGHÜLLEN

Briefhüllen, die aus Recyclingpapier hergestellt werden.


RECYCLINGPAPIER

Aus bedrucktem und / oder unbedrucktem Altpapier hergestelltes Papier, dessen Wieder­aufbereitung ca. fünfmal möglich ist. Um das Recyclingpapier als Druckpapier nutzen zu können, wird mit Hilfe von Laugen und Druckluft die Druckfarbe des Altpapiers entfernt (De-inking).


ROLLENBREITE

Die Breite einer Papierrolle, die für die Fertigung einer Hülle/Tasche benötigt wird.


ROLLENOFFSET

Papier wird direkt von einer breiten Rolle im Offsetdruckverfahren bedruckt und in entsprechende Schmalrollen längs geschnitten und anschließend in der Briefumschlagmaschine direkt von der Rolle weiterverarbeitet.


ROLLENPRODUKTION

Bei der Rollenfertigung läuft das Papier von einer großen Papierrolle direkt in die Falzmaschine, wobei die Rollenbreite die Breite des Umschlags inkl. Seitenklappen bestimmt. Die Klappenform hat jeweils die Form des Ausschnitts auf der Rückseite des nachfolgenden Umschlags, d. h., es gibt hier nur einen Trennschnitt. Durch diese Produktionsart entsteht nur ein minimaler Papierverlust.


RÖNTGENFILM-
TASCHE

Eine aufgrund ihres Formats und ihrer Verklebung für die Archivierung und den Versand von Röntgenfilmen geeignete Versandtasche.


RÜCKANTWORT-
HÜLLEN

Werden verwendet bei Mailing-Aktionen, die eine Response des Kunden zum Ziel haben. Die Antworthülle ist kleiner als die Mailinghülle und wird in diese eingesteckt. Häufig wird die Antwortadresse bereits eingedruckt.


RÜCKVERFÜGUNGS-
VERMERK

Über dem Adressfeld der Briefhülle gedruckter Vermerk: „Falls Empfänger verzogen, bitte mit neuer Anschrift zurück“.


SCHABLONE

Für relativ kleine Auflagen lohnt sich die Anschaffung eines Stanzmessers nicht; hier wird eine Vorlage (Schablone) des Stanzlings angefertigt und über ein verstellbares Messer aus dem Papierbogen ausgestanzt.


SATTELSCHLUSS

Eine sehr langgezogene und gerade Klappe, die das Bedrucken ermöglicht (Verwendung z.B. für Einladungskarten).


SCHECKFENSTER

Fenster im Format 35 mm x 85 mm speziell zum Versenden für adressierte Schecks, oft auch mit sehr dunklem oder Zahlenmeer-Innendruck versehen, damit der Inhalt von außen nicht erkannt wird.


SEIDENFUTTER

Um die Wertigkeit der Briefumschläge zu erhöhen, wird Seidenfutter in die Hüllen eingearbeitet. Dies ist bisher nur bei Nassklebe-Briefhüllen ohne Fenster technisch möglich.


SEITENKLEBUNG

Versandtaschen werden bei Klappe oben von hinten gesehen rechts seitlich und an der Bodenfalte verklebt, man spricht hier von Seitenklebung im Vergleich zur Mittelklebung.


SEITENKLAPPEN

Verklebte Überlappungen an zwei gegenüberliegenden Seiten des Briefumschlags. Diese können außen sichtbar oder innen verdeckt verklebt sein.


SELBSTKLEBUNG

Zwei-Komponenten-Leim: erst durch ein Zusammenbringen der beiden Komponenten klebt dieser Leim. Ein Klebebalken ist auf der Mundklappe aufgebracht, der zweite Klebebalken ist auf der Rückseite des Umschlags aufgebracht. Erst wenn die Klappe umgelegt wird, schließt der Umschlag.


SICHERHEITS-
SCHLITZE

In der Verschlussklappe eingebrachte Schlitze, die beim Öffnen einreißen; Sicherheitsschlitze verhindern ein unbemerktes Öffnen des Umschlags; Haupteinsatzgebiet sind hier Selbstklebehüllen.


SICHERHEITS-
VERSCHLUSS

Preiswerte Alternative als Verschlussart speziell für Hausposttaschen, bei der ein hinterklebtes Papier ein Herausfallen des Inhalts verhindert.


SICHTLOCHUNG

Bei Hausposttaschen oder Freistemplern verwendete Sichtlochung, um sofort zu erkennen, ob die Tasche befüllt ist.


SILIKONSTREIFEN

Bei Haftklebung zur Abdeckung des Haftleims eingesetzter Streifen.


SKALA

Die Grundfarben beim Vier-Farben-Druck

- Cyan

- Magenta

- Gelb

- Schwarz 


SONDERFORMATE

Neben den DIN-Formaten sind auch andere Formate für Hüllen möglich. Die Fertigung bedarf einer gewissen Mindestauflage.


SPITZBODEN

Versandtasche mit Falte, deren Boden spitz zuläuft.


SPITZKLAPPE

Umschlag mit spitz zulaufender Verschlussklappe, bei Nassklebe-Briefumschlägen.


STANZDIFFERENZEN

Beim Stanzen von Bögen können Differenzen von +/- 2 mm entstehen, wichtig für die Druckgestaltung.


STANZE

Maschine, mit deren Hilfe aus den Papierbogen unter Zuhilfenahme eines Stanzmessers die einzelnen Stanzlinge herausgestanzt werden.


STANZFLEISCH

Beim Stanzen wird der Zwischenraum zwischen den einzelnen Zuschnitten Stanzrand bzw. Stanzfleisch genannt.


STANZMESSER

Mit Stanzmessern werden Briefumschlagzuschnitte aus den Papierbogen gestanzt.


STANZRAND

Beim Stanzen wird der Zwischenraum zwischen den einzelnen Zuschnitten Stanzrand bzw. Stanzfleisch genannt.


TRANSPARENT

Überbegriff für lichtdurchlässige bzw. durchscheinende Zeichen-, Buchungs- und Pergamin-Papiere.


TRAPEZSCHNITT

Die Verschlussklappe des Umschlags ist in Form eines Trapezes beidseitig links und rechts abgeschrägt.


TYVEK

Dieses Material besteht aus 100 % Polyethylen und ist unzerreißbar, federleicht und wasserabweisend.


UMWELTENGEL

Umweltschutzzeichen für Recyclingpapiere aus 100 % Altpapier.


VERSANDTASCHE

Öffnung, bzw. Klappe an der schmalen Seite.


VORBEFENSTERN

Bei der Blattproduktion wird vor dem Falzvorgang ein Fenster in einem separaten Arbeitsgang eingesetzt.


VORBRUCH

Mit Hilfe eines Vorbruchs wird eine Falzlinie angedeutet, aber nicht vollständig umgefalzt; der Vorbruch dient als Hilfestellung beim späteren Falzen, nützlich vor allem bei Faltenhüllen und -taschen, um die Klappe einfacher schließen zu können.


VORGERILLT

Mit Hilfe einer Rillung wird eine Falzlinie angedeutet, aber nicht vollständig umgefalzt; die Rillung dient als Hilfestellung beim späteren Falzen, nützlich vor allem bei Faltenhüllen und -taschen, um die Klappe einfacher schließen zu können.


WERTBRIEFHÜLLEN

Bei Wertbriefhüllen ist die Rückseite höhergezogen und wird dann mit umgefalzt, um zu verhindern, dass der Inhalt rausfallen, unbemerkt entnommen oder gesehen werden kann.


ZAHLEN-
INNENDRUCK

Mit Zahlenmeer oder Zahlenwirrwarr versehener Innendruck als Schutz vor Einsehen des Inhalts. Verwendung häufig für Scheckversand, Gehaltsabrechnungen etc.


ZUNGENSTECK-
VERSCHLUSS

Verschlussart, bei der eine an der Verschlussklappe ausgestanzte Zunge in den Schlitz in der Bodenklappe eingeschoben wird.


ZWEINAHTKLEBUNG

Versandtaschen, die rechts und links verklebt sind (siehe auch Mittelklebung).



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